Versagen Unternehmen der Logistik beim Employer Branding?

Employer Branding Logo;

Pauschalurteile bringen keine Veränderung!

In dieser Woche habe ich wieder einige Beiträge in verschiedenen Online Medien zum Employer Branding und zur Arbeitgeberattraktivität in der Logistik gelesen. Die in den Artikeln dargestellte breite Front des kollektiven Versagens deutscher Logistikunternehmen kann ich so nicht erkennen.

So war zum Beispiel in einem Artikel zu lesen, das Image der Branche ist getrübt und das Personalmarketing ist über Jahre hinweg sträflich vernachlässigt worden. Solche Pauschalbeurteilungen sind für die Diskussion nicht nur nicht hilfreich, sondern sind aus meiner Erfahrung heraus auch schlichtweg falsch. Zahlreichen Gespräche, die ich mit Verantwortlichen aus der Logistik geführt habe, zeigen ein anderes Bild (siehe zum Beispiel folgende Interviews http://bit.ly/2qFvMbf und http://bit.ly/2rJanuZ).

Sicherlich haben die Unternehmen und auch die verschiedenen Institutionen in der Logistik noch reichlich Verbesserungspotential, damit die Maßnahmen zur Verbesserung der Unternehmens- und Branchenattraktivität greifen. Die Ansatzpunkte der notwendigen Aktivitäten zum Personalmarketing sind jedoch so individuell, wie die Unternehmen selbst. Jedes Unternehmen hat seine eigene DNA und Kultur, ansonsten wären Marketingaktivitäten im Hinblick auf eine Differenzierbarkeit weder möglich, noch sinnvoll.

Arbeitgeberimage und Rekrutierung – einige Fakten
Bei allen Personalmarketing Initiativen sollte der zukünftige Rekrutierungsbedarf bei der Entwicklung des Arbeitgeberimages im zentralen Fokus stehen. Dass die Rekrutierung in Zukunft zunehmend anspruchsvoller wird und der Wettbewerb mit anderen Branchen um die besten Arbeitskräfte zunehmen wird, unterstreichen die aktuellen Kennzahlen des Ifo-Institutes. Die deutsche Wirtschaft wächst nach Einschätzung des Ifo-Instituts schneller als gedacht und sorgt für neue Beschäftigungsrekorde. Die Zahl der Beschäftigten werde von 43,6 Millionen Menschen im vorigen Jahr über 44,2 Millionen 2017 auf 44,6 Millionen im nächsten Jahr steigen. Die langfristigen Prognosen gehen von vergleichbaren Steigerungsraten aus, trotz Digitalisierung und demografischen Wandel.

Und wie sieht es bei der Logistik aus? Es fehlt vor allem in gewerblich-technischen Berufen an Managern. Aber auch Lager- und Transportarbeiter oder Staplerfahrer sind Mangelware. Einzig die Stellenangebote für Kommissionierer sind zurückgegangen. Insgesamt befindet sich die Zahl vakanter Stellen auf dem höchsten Niveau seit 2008. Das geht aus dem DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2016 hervor. Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet für die Logistik eine Zunahme der offenen Stellen um 17,7% im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist die Logistik die führende Branche.

Warum Maßnahmen zur Imageentwicklung bei der Rekrutierung nur schwer greifen
Die zuvor genannten Zahlen sind Grund genug, die Anstrengungen zur Positionierung der Arbeitgeberattraktivität zu forcieren. Hierbei gibt es jedoch, aus den eingangs genannten Gründen, kein Patentrezept, welches für jedes Unternehmen oder der Branche als Ganzes angewendet werden kann. Jedes Unternehmen und jede Organisation in der Logistik sollte und muss seine individuellen Image- und Attraktivitätsfaktoren definieren und diese zielgerichtet positionieren. Die eingeleiteten Maßnahmen führen jedoch häufig nicht zu dem erwarteten Erfolg. Aus unserer Wahrnehmung und Beratungspraxis gibt es hierfür 3 wesentliche Gründe:
• Die Ansprache zukünftiger Bewerber ist wenig zielgruppenorientiert, die Positionierung zu weit gestreut. Somit verpuffen viele gut gemeinte Aktivitäten.
• Viele Formulierungen bleiben wirkungslos, weil Unternehmen dieselben Begrifflichkeiten wählen und damit eine Differenzierung weder nachvollziehbar, noch glaubhaft ist.
• Zahlreiche Maßnahmen von PR und Marketing sind auf Produkte und Dienstleistungen fokussiert. Potentielle Bewerber interessieren sich aber mehr für die Unternehmenskultur und die Menschen im Unternehmen.

Zukunftsorientierte Lösungsansätze finden
Auch wenn jedes Unternehmen seinen individuellen Weg zur Positionierung der Arbeitgeberattraktivität finden muss, stellen folgende Empfehlungen eine Guideline dar, die Orientierung geben soll.
• Fokussieren Sie sich auf 3 bis 4 Bewerberzielgruppen, die Sie mittel- und langfristig erreichen wollen.
• Stellen Sie ihre Unternehmenskultur authentisch dar, und zwar so, wie sie sind, nicht was sie sein wollen.
• Präsentieren Sie Authentizität und Persönlichkeit durch ihre Mitarbeiter. So schaffen Sie Identifikation und Emotionalität. Diese sind wichtiger als krampfhafte Formulierungen mit scheinbar faktischer Differenzierbarkeit.
• Steigern Sie ihre Social-Media-Aktivitäten. Setzen Sie zum Beispiel Recruiting-Videos ein, in denen sich Bewerber einen direkten Eindruck von ihrem Unternehmen machen können.
• Nutzen Sie die Digitalisierungsoptionen für einfache Recruiting Prozesse, hin zur One-Click Bewerbung mit schneller Rückmeldungen an Bewerber.
• Seinen Sie sich darüber im Klaren, dass Imageentwicklung nur langfristig zum Erfolg führt. Ein langer Atem ist notwendig. Realistische Ziele sind dabei, wie in allen Geschäftsprozessen, hilfreich.

Fazit
Ähnlich wie bei der Digitalisierung sind Unternehmen mit entsprechender Finanzkraft beim Thema Unternehmensimage und Arbeitgeberattraktivität in der Entwicklung schon weiter als andere. Ein generelles Versagen aller Unternehmen zu unterstellen und auf ein schlechtes Branchenimage zu verweisen, wird keinem Unternehmen gerecht, es bringt die Entwicklung der Branche nicht weiter. Unternehmen, aber auch alle beteiligten Logistikinstitutionen aus Forschung und Entwicklung, Hochschulen und auch Logistikstandorte müssen ihren individuellen, authentischen Weg finden.


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Thema der Woche: Start-Ups als Treiber der Logistikbranche

Digitalisierung;

Start-Ups als Treiber der Logistikbranche
Verpassen deutsche Logistiker die Chancen der Digitalisierung?

Dass die Logistikbranche vor weitgreifenden und einschneidenden Veränderungen durch die Digitalisierung, beziehungsweise Autonomisierung steht, ist keine neue Erkenntnis mehr. Zahlreiche Kongresse und auch die transport logistic Messe in diesem Monat stellten die Digitalisierung und Logistik 4.0 in den Mittelpunkt. Eine wesentliche Rolle bei den zukünftigen Entwicklungen der logistischen, digitalisierten Geschäftsmodelle spielen Start-Up Unternehmen. Start-Ups können Chance und Risiko zugleich sein. Chancennutzung und Risikominimierung liegen in der Hand der Logistikunternehmen.

Start-Up Fakten

Logistik Start-Ups haben in den letzten zehn Jahren ungefähr 11 Milliarden Euro an Finanzierungen eingesammelt. Im Schnitt werden weltweit pro Woche 1-2 neue Logistik Start-Ups gegründet. Im Kern beschäftigen sich die Start-Ups mit der Fragestellung wie die Datenmenge genutzt werden können, um die Supply Chain mit einer bisher nicht gekannten Transparenz und Effizienz zu revolutionieren. Dabei fokussierten sich 31% der Start-Ups in Deutschland, Österreich und der Schweiz in 2016 auf das Thema Versand und Sendungsverfolgung, 24% mit der Entwicklung von Online-Plattformen und App-Lösungen und 21% mit Daten- und Analyselösungen (1).

Deutsche Unternehmen agieren zu zaghaft

Die Finanzierung von Logistik Start-Ups findet derzeit vor allem in den USA und Asien statt, wo eine entsprechende Start-Up Kultur zum Geschäftsleben dazu gehört. Die deutsche Logistikwirtschaft ist bei Investitionen lokaler Start-Ups bisher mehr als zögerlich (2). Dabei bietet die Kooperation mit Start-Ups eine ideale Grundlage, um die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern. Start-Ups offerieren nicht nur das IT Know-how zur Entwicklung von neuen logistischen Geschäftsmodellen. Sie können zukünftig auch zu ernsthaften Wettbewerbern werden, wie namhafte Beispiele aus anderen Branchen, wie zum Beispiel dem Handel, zeigen. Vor diesem Hintergrund sollten die etablierten Unternehmen der Logistikbranche eine Kooperation mit passenden Start-Ups zur Nutzung der eigenen Innovationskraft anstreben. Aus eigener Kraft werden die Unternehmen es vermutlich schwer haben dem Tempo der Digitalisierung zu folgen.

Start-Up Kooperation – nicht nur für Konzernunternehmen
Insbesondere der deutsche Mittelstand hält sich bei der Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle sehr zurück. Verbunden ist dies mit der Vorsicht vor risikorelevanten Investitionen. Das größte Risiko besteht jedoch darin nicht nur einen Trend zu verpassen, sondern zukünftig die Geschäftsgrundlage zu verlieren. Dass die Kooperation mit einem Logistik Start-Up für erfolgreiche Geschäftsmodelle stehen kann, zeigt der Logistikdienstleister Schober (3). Marktanforderungen und Kundenwünsche werden in Kooperation mit einem Start-Up zu neuen Produkten und Dienstleistungen entwickelt. Dabei hilft eine darauf ausgerichtete unternehmensübergreifende Organisations- und Prozessstruktur, um Projekte schneller, und abseits von gewohnten Denkmustern, voranzutreiben.

Kooperationen mit Start-Ups als Innovationstreiber
Eine Kooperation mit Logistik Start-Up Unternehmen darf sich jedoch nicht auf eine reine Kapitalbeteiligung reduzieren. Es muss die Einsicht und die Bereitschaft vorhanden sein, das bisherige Geschäftsmodell in Frage zu stellen und eine alternative Kundenbeziehung zu entwickeln. Für einen langfristig erfolgreichen Prozess der Digitalisierung und Kooperation mit einem Start-Up sind innovationsorientierte Maßnahmen notwendig:

1. Ein permanentes Change-Management muss eine neue Organisationskultur im Unternehmen entwickeln. Es reicht nicht mehr aus Strukturen den Prozessen folgen zu lassen, sondern Organisationen werden revolutioniert.

2. Führungskräfte werden bei der Digitalisierung, in Verbindung mit der Automatisierung, nicht nur bei einer Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg, gravierende Verschiebungen bei den eigenen Kompetenzanforderungen erleben.

3. Gerade bei den Führungskräften braucht es zukünftig eine alternative Leadership Kultur. Die Symbiose von Mensch und selbstlernender Maschine wird bisherige Leadership Modelle in Frage stellen müssen.

4. In der Kooperation mit Start-Ups ergeben sich neue Ansätze eines unternehmensübergreifenden Talent Managements, im Sinne von Kultur- und Know-how Transfer. Hierzu ist ein neuer Betrachtungswinkel von HR-Management und Personalentwicklung notwendig.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema? Wir freuen uns über zahlreiche Beiträge.

Quellen: 1,2: Joris D’Inca in Monitor, Das Magazin der Marsch GmbH, Mai 2017, S. 20-21; 3: Monika Hofmann in Markt und Mittelstand, Mai 2017, S.72


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Thema der Woche: Image der Logistik

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„Wir hatten mal ein Imageproblem in der Logistik“, sagt Udo Klöpping, Personalleiter der BLG Logistics Group im Interview mit Christian Runkel, Geschäftsführer der myLOGconsult GmbH.

Die 4 wichtigsten Erkenntnisse aus dem Interview:
1. Die Logistik hat sich zu einer Wachstumsbranche entwickelt, was zu einer erheblichen Aufwertung des Images geführt hat.

2. Das Branding einer Unternehmens- und Arbeitgebermarke muss sowohl zu potentiellen Kandidaten, als auch zu den Kunden transportiert werden und beide Zielgruppen ansprechen. Wie dies funktionieren kann, zeigte kürzlich die Wahl zur BESTEN LOGISTIK MARKE, bei der im April 2017 die Gewinner gewählt und prämiert wurden.

3. Werte und Einstellungen eines Unternehmens, sowie die Unternehmensphilosophie brauchen eine klare Sprache und Positionierung.

4. Social Media wird für die Logistikbranche eine immer wichtigere Rolle spielen. Unternehmen müssen sich auf die „YouTube Generation“ einstellen, um ihre Arbeitgebermarke zielgerichtet und zukunftsorientiert zu transportieren.

Bei #RunkelFragtNach diskutiert Christian Runkel, Geschäftsführer der myLOGconsult GmbH, mit Persönlichkeiten aus der Logistik über aktuelle Themen der Logistikbranche. Im Mittelpunkt stehen Trends und Entwicklungen der Branche und deren Auswirkungen auf die Berufswelt in der Logistik, sowie den Handlungsfeldern für das HR-Management. In der ersten Staffel geht es um das Image der Logistik und die Auswirkungen auf die Personalrekrutierung.


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transport logistic 2017 – Wir sind dabei

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Morgen ist es wieder so weit. Die transport logistic öffnet bis zum 12. Mai 2017 ihre Messetore und erwartet wieder tausende Besucher aus aller Welt. Die transport logistic als weltweite Leitmesse für Logistik bietet mit über 2.000 Ausstellern aus mehr als 60 Ländern die Plattform für aktuelle Informationen und intensiven Austausch.

Wir sind wieder mit dabei und freuen uns auf zahlreiche Gespräche und neue Kontakte. Wir sind zudem gespannt auf neue Erkenntnisse zu den aktuellen Trends in Richtung Digitalisierung und Logistik 4.0.


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BESTE LOGISTIK MARKE 2017

Tag der Logistik 2017;Am 26. April 2017 waren wir als Sponsor der Abendveranstaltung und Prämierung der BESTEN LOGISTIK MARKE in Berlin dabei. Zu einem sehr unterhaltsamen Abend haben auch die beiden Moderatoren Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der BVL und Theo Jörgl, Chefradaktuer der LOGISTIK HEUTE beigetragen.
Initiatoren der Veranstaltung sind die BVL und der Fachzeitschrift LOGISTIK HEUTE. Zur Wahl standen für 2017 mehr als 260 Marken in 11 Kategorien. Ermittelt wurde bei der Wahl, welche Marken in der Gunst von Supply Chain Managern und Logistikexperten im deutschsprachigen Raum am höchsten stehen. Die Teilnehmer durften über die Marken abstimmen, die in Deutschland den größten Umsatz erzielen und hierzulande relevant für den Markt sind.
Während der Prämierungsfeier wurde den Vertretern der erfolgreichen Marken die Trophäe „Beste Logistik Marke 2017“ überreicht. Am Abend vor dem „Tag der Logistik 2017“ wurden 34 Marken auf den Plätzen eins bis drei in den 11 Kategorien ausgezeichnet. In der Berliner Bertelsmann Repräsentanz feierten mehr als 200 geladene Gäste.
Wir bedanken uns bei den Veranstaltern für einen gelungenen Abend und freuen uns bereits auf die nächste Wahl zur BESTEN LOGISTIK MARKE.

Alle Unternehmen, die darüber nachdenken ihre Logistikmarke und Arbeitgeberattraktivität stärker zu positionieren, finden bei uns Unterstützung. Gerne senden wir Ihnen weitere Informationen zu unserem Ansatz für Employer Branding und Arbeitgebermarken-Positionierung.


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Logistik in 50 Sekunden – Unser Beitrag zum Tag der Logistik 2017

Tag der Logistik 2017;Am 27. April 2017 haben wieder zahlreiche Unternehmen ihre Logistik-Pforten geöffnet. Seit der ersten Veranstaltung vor 10 Jahren hat sich eine Menge getan. An der Veranstaltung haben mehr als 40.000 Logistik Interessierte bei über 450 Veranstaltungen teilgenommen. Diese rasante Entwicklung hätte sich der Erfinder des Tags der Logistik, Dr. Eugen Makowski, langjähriger Logistikchef der Hornbach Baumärkte, sicher nicht träumen lassen.

Der Tag der Logistik hat sich zu einem etablierten Marketinginstrument für die Logistik entwickelt. Er tut allen gut, die sich Tag ein, Tag aus mit der Entwicklung der Logistik beschäftigen. Der Tag ist ein wichtiger Beitrag, um die Logistik für eine breite Öffentlichkeit zu öffnen. Auch wenn sich das Image unserer Branche durch zahlreiche Aktivitäten von Unternehmen, Verbänden und Wirtschaftsregionen verbessert hat, so gibt es doch auch weiterhin genügend Raum zur Intensivierung.

Auch wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie wir neben unserer täglichen Arbeit, einen Beitrag zur Imagenetwicklung unserer Branche leisten können. So ist die Idee zu einem Video geboren. Wir wollten die Logistik so darstellen, wie wir sie heute bereits erleben und wie sie sich, aus unserer Überzeugung, in den nächsten Jahren weiter entwickeln wird. Schauen Sie einmal rein.


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Chinesen lieben den deutschen Mittelstand

Word Cloud "Emerging Markets"Für weltweite Schlagzeilen sorgte der Verkauf von Motorola durch Google an den PC Weltmarktführer Lenovo. Meistens bevorzugen chinesische Investoren jedoch die Übernahme von nur regional bekannten, mittelständischen Unternehmen. Hierzu zählen insbesondere auch deutsche Unternehmen. So wurden in 2013 fünfundzwanzig mittelständische Unternehmen aus Deutschland von Chinesen gekauft, wie eine aktuelle Analyse von Ernst&Young zeigt. Damit ist China der sechstwichtigste Investor in Deutschland, hinter der USA, Großbritannien, der Schweiz, Frankreich und Österreich. Prominenteste Übernahmen waren im letzten Jahr die Unternehmen Kion, Pfaff und Conergy. Meistens fokussieren sich die cinesischen Investoren auf Unternehmen, die technisch hochwertige Maschinen oder Produkte herstellen.

Interessant sind diese Unternehmen auch aus personalpolitischer Sicht. Für viele Personalbereiche ergeben sich neue Herausforderungen in der Kommunikation und Sichtweise von chinesischen Unternehmen und Investoren. Insbesondere im Hinblick auf die Arbeitnehmerattraktivität bilden die chinesischen Blickpunkte auf das Thema interessante Perspektiven.

 


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