Industrie 4.0;

Wie im Newsletter der Bundesvereinigung Logistik in dieser Woche zu lesen war, kommt die deutsche Industrie in Sachen Digitalisierung weiterhin nur langsam voran. Dies liegt laut einer Studie der Unternehmensberatung Staufen insbesondere daran, dass es vielen Unternehmen noch an der letzten Konsequenz ihres Handelns fehlt. Dies geht aus der Umfrage hervor, an der 400 Unternehmen teilgenommen haben. Mehr als 70 Prozent der teilnehmenden Unternehmen sind im Maschinen- und Anlagenbau, der Auto- und der Elektroindustrie angesiedelt. Fast alle Unternehmen haben erkannt, dass sie um die digitale Transformation nicht mehr herumkommen. Nachdem im vergangenen Jahr noch 50 Prozent der Unternehmen die Entwicklung der Digitalisierung eher beobachtet hatten, sind in der diesjährigen Befragung bereits ca. 70 Prozent so weit, konkrete Planungen oder auch Umsetzungen eingeleitet zu haben. Nach wie vor ist es jedoch so, dass noch viel Potential in Richtung Digitalisierung ungenutzt bleibt. So soll es auch nur wenige Pioniere geben, die den Weg der digitalen Transformation wirklich konsequent eingeschlagen haben.
Der Fokus der Unternehmensaktivitäten liege nach wie vor auf der Produktion. 85 Prozent der Befragten, die sich konkret mit Industrie 4.0 beschäftigen, setzen dort smarte Konzepte ein oder stehen kurz davor. Die Logistik und Lagerhaltung rangiert, wie in den Vorjahren, mit 56 Prozent auf dem zweiten Platz. Es folgen die Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie das Feld Instandhaltung/After Sales.

Aus unserer Sicht bleibt zu hoffen, dass insbesondere die gesamte Logistikbranche die Chancen und Notwendigkeiten neuer digiatlisierter Geschäftsmodelle nicht nur erkennt, sondern auch in der Lage ist, diese Erkenntnis in konkrete Handlungsfelder umzusetzen. Neben der marktorientierten Notwendigkeit sollte den Unternehmen auch bewusst werden, welche Chancen sich in Richtung Arbeitgeberattraktivität und Imageentwicklung aus der Digitalisierung ableiten lassen, gerade im Hinblick auf Rekrutierung, Employer Branding und Markenentwicklung.


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